Die Gründerstory von dranbleiben

In diesem Artikel plaudere ich ein bisschen aus meinem Leben und erzähle dir, wie es dazu kam, dass ich dranbleiben ins Leben gerufen habe. Es geht um Angst, Mut, Erfolg und Niederlagen. Also klassischer Stoff, der mit etwas Popcorn noch unterhaltsamer wird.

Oberflächlich betrachtet gab es keinen Grund, etwas zu verändern. Mein Leben entwickelte sich in konformen Bahnen: Studium, Job, Frau, Kind, Bausparvertrag, Eigenheim, Einkaufen, Rasenmähen, Urlaub.

Beruflich war ich als Softwareentwickler, Projektmanager und Teamleiter in der IT-Branche in Festanstellung tätig. Die meiste Zeit davon bei einem DAX-notierten Unternehmen. Dabei war ich stets relativ erfolgreich und hatte “gutes Geld” verdient. Wie gesagt, oberflächlich betrachtet war alles in Butter. Doch nur selten war ich wirklich mit leuchtenden Augen bei der Sache. Ich hab zwar gut funktioniert, doch wirklich erfüllt war ich nicht. Meine wahren Stärken waren hier so gefragt, wie Steuertipps von Uli Hoeness. Und so fühlte ich innerlich eine gewisse Leere.

Träumen: viel, machen: wenig

Früher hatte ich stets viele Träume und Visionen. Ich galt ein wenig als pubertärer Spinner und wollte mit 12 Jahren Stuntman, mit 13 Jahren Rap-Star und mit 14 Jahren Chef meiner eigenen Softwarefirma werden. Ich entdeckte mit 17 Jahren mein Kabarett-Talent und sah mich schon als der neue Star auf der Bühne stehen. Echte, nachhaltige Ergebnisse hatte ich jedoch nicht hervorgebracht. Zwar hatte ich immer wieder mal was gestartet, aber nie richtig durchgezogen. Außer meine Zigaretten, die ich damals noch konsumierte.

Mit der Zeit hab ich mich dem “normalen” Leben angepasst, das ja eher eine Träume-und-Visionsfreie-Zone ist. Ich hab mich in das sogenannte Hamsterrad begeben und lief los. Immer weiter und immer schneller. Für meine “Spinnereien” war keine Zeit und kein Raum mehr.

Doch mit den Jahren drang immer wieder diese leise Stimme zu mir durch, die mir immer lauter zuflüsterte: “Wach auf, Alter! Das hier ist nicht Alcatraz. Du sperrst dich FREIWILLIG in dieses Leben ein…” Und ich fragte mich immer öfter: Geht hier noch mehr?

Der Start von meinem Business und das erste große Scheitern

Und es kam, wie es kommen musste: Ich wagte nach 10 Jahren als Angestellter 2008 den Sprung in die Selbstständigkeit und gründete meine eigene kleine Softwarefirma. Einer meiner Jugendträume ging dadurch in Erfüllung. Geholfen hat mir dabei mein Interesse für das Thema Persönlichkeitsentwicklung. Von spirituellen bis hin zu klassischen psychologischen Methoden und Herangehensweisen hab ich wirklich alles abgegrast, was mir versprach, glücklicher und erfüllter zu werden. Unzählige Bücher, Seminare und Coachings blieben nicht ohne Wirkung und steigerten mit der Zeit meinen Mut und mein Vertrauen. Ich war bereit für das nächste Level im Spiel des Lebens.

Doch als Solo-Unternehmer scheiterte ich gleich zu Beginn kollosal. Ein Jahr hab ich wie ein Verrückter in die Entwicklung eines sozialen Netzwerks investiert (so eine Art Facebook für Persönlichkeitsentwicklung). Nach einem mauen Start hab ich das ganze Ding in die Tonne geklopft. All die Arbeit umsonst, auch wenn ich viel an Erfahrung gewonnen habe. Doch eines war anders: Ich hatte seit langer, langer Zeit wieder echte Begeisterung und Erfüllung bei einem Projekt gespürt. Dieser Funke, der damals übersprang, hält noch immer mein Feuer am brennen.

Trotz der ganzen Leidenschaft und den Glücksgefühlen lief es aber auch jetzt so wie immer: Begeistert begonnen und bei den ersten größeren Hindernissen die Flinte ins Korn geworfen. Hätte Thomas Edison bei seinen Erfindungen ähnlich gehandelt, säßen wir heute noch im Dunkeln.

Die Erkenntnis und der Wandel

Ich brauchte dringend eine andere Einstellung, eine andere Herangehensweise. Und irgendwann hab es sogar ich gecheckt: Das einzige, was mir fehlt, ist der Dranbleib-Faktor. Ich gab immer viel zu schnell auf. Ich hatte nie genügend Beharrlichkeit und Ausdauer, auch mal eine Sache über viele Jahre hinweg durchzuziehen. Ich war kein Dranbleiber, sondern ein Abbrecher.

Und so begann ich zu forschen, was mich unterstützen kann, langfristig an einer Sache dran zu bleiben und entdeckte dabei viele wirksame Methoden und Strategien. Und es entstand eine neue Idee: Ich mache diese Methoden auf einfache Weise als Web-App nutzbar und mache es so auch anderen Menschen zugänglich. Ich kenne nämlich die ein oder andere Person, der es ähnlich geht… Und so hab ich alle meine Talente gebündelt und dranbleiben entwickelt.

Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass es in meinem Leben nun keine Krisen und Durststrecken mehr gibt. Die gibt es sehr wohl. Ich wandle auch nicht als glückseliger Dauergrinser durch die Welt mit einer leuchtenden Aura wie Franz Beckenbauer. Ich lass mich nur von schwierigen Phasen mittlerweile nicht mehr so beeindrucken und bleibe einfach weiter dran und ausgerichtet. Gerade in solchen Zeiten, möchte ich dranbleiben nicht mehr missen.

Der Dranbleiber-Spirit brachte Erfolg

Und es kam, wie es kommen musste: Ich hab viele meiner Ziele und Visionen realisiert. Ich hab u. a. ein Buch geschrieben, einen Online-Kurs zum Thema Berufung entwickelt, ein Coaching-Business aufgebaut, große Reisen unternommen, eine wunderbare Familie gegründet, meine Softwarefirma etabliert, ein Kabarett-Programm entwickelt und aufgeführt (und wieder einen Jugendtraum erfüllt) und dranbleiben immer weiter ausgebaut (seit nun mehr 8 Jahren). Nicht zu vergessen mein persönliches Wachstum, das mit meinen Projekten einhergeht, wenn ich meine Grenze des Machbaren immer wieder neu definiere.

Hab ich nun bereits mit allem den Erfolg im Außen, den ich mir wünsche? Nein, auch wenn viele Samen schon aufgegangen sind. Aber du kannst dir ja denken: Ich bleibe weiter dran. Doch einen Erfolg kann mir keiner mehr nehmen: die innere Leere ist weg. Ich spüre endlich wieder Sinn, Erfüllung und Begeisterung für mein Tun. Das ist der beste Burnout-Schutz, den ich kenne. Dass ich mit meinen Projekten auch noch das Leben vieler anderer Menschen bereichern darf, toppt das ganze noch.

Für mich ist die Web-App dranbleiben jedenfalls zu einem sehr wertvollen Begleiter geworden, der mir bei meinen Zielen und Visionen hilft, die Dinge auch umzusetzen. Ich bin sozusagen selbst mein bester Kunde.

Mir ist aber durchaus bewusst, dass dieses Ding nur ein Tool ist, ein Werkzeug. Es macht manches leichter, aber den Weg zu meinen Zielen und Visionen muss ich selber gehen. Dafür gibt es leider nichts in den Gelben Seiten.

Es wäre schön, wenn dranbleiben auch dein Leben bereichern könnte.

Mehr über mich und mein Angebot findest du auf meiner Website: www.christiankirschner.de

Tipp: Wie du schrittweise deine Ziele und Visionen verwirklichst, erfährst du in diesem Blogartikel.

Christian Kirschner

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